Das Wetter spielt verrückt
Surfen mit Kopfhaube und Handschuhen am Mittelmeer sollte sich doch eigentlich auf ein paar Sessions im Winter beschränken. Mittlerweile ist es aber auch in Südfrankreich beinahe Standard soviel Körperfläche wie möglich mit Neopren zu bedecken.
Für heute und morgen prognostizieren die Wetterfrösche außerdem Schnee und Eis für die Region um Marseille. Bisher gab es allerdings nur Dauerregen bei 2 Grad Celsius. Auch der Wind zeigte sich schwächer als erwartet. Auf dem Weg zum Surfen bemerkte ich, dass etwas Swell in Fos ankam und entschied mich nach Renaires zu fahren. Dort brach eine saubere, aber super kurze und kleine Welle. Der Wind wehte beinahe komplett ablandig und sehr böig. Mit 4.5 und 68l WaveThruster konnte man trotzdem ein paar Wellen erhaschen. Es stellte sich jedoch als kompliziert heraus die Wellen zu lesen und eine gute Stelle für einen Cutback zu finden. Es brach einfach noch viel kürzer als sonst. Wahrscheinlich stimmte die Swellrichtung nicht. Trotz allem war es eine schöne Session.
Auf den Fotos ist im Hintergrund eines der vielen Schiffe zu sehen, die im Golf von Fos auf den Einlauf in den Industriehafen bei Port-St.Louis warten. Es ist auch zu erkennen, dass das Wasser dampfte, was wahrscheinlich auf den großen Temperaturunterschied zwischen Luft und Wasser zurückzuführen ist.









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