Windsurfen im tiefsten Bayern
RRD 2011 online
Auf robertoriccidesigns.com könnt ihr die 2011er Palette der italienischen Marke bewundern. Neben einer sehr breiten Wave-Linie mit Thruster-, Twinser-, Single- und Quad-Fin-Boards wurde auch der Freestyle-Shape um einen Twinser erweitert. Bei den Segeln wurde das Wave Vogue komplett neu entwickelt. Das SuperStyle hat ein paar zusätzliche Verstärkungen bekommen.
Neue Moves
Der Wind in Palekastro war in den letzten Wochen eher leicht. In diesen unüblichen Bedingungen übte ich ein paar neue Manöver, wie den Chachoo und den Funnell-Clock. Beide Moves haben bereits ein paar Mal geklappt. Beim Chachoo tut man sich leichter, wenn man das Segel, wie bei einem Switch Chachoo, relativ schnell shiftet. “Stalled” man das Segel, so sieht das zwar cooler aus, dann ist der Move aber auch um Einiges schwerer zu landen. Der Funnell-Clock ist bei gleichmäßigem Wind und glattem Wasser gar nicht so schwer, da das Shiften wie beim Cana Brava abläuft und die Ausleitung einem Eslider entspricht. Hier zwei kurze Sequenzen der beiden Moves:
Meltemi im Osten Kretas
Der Osten Kretas ist bekannt für sein trockenes Klima, seine Olivenbäume und seinen starken Wind. Letzterer blies in den letzten Wochen mehr als ausreichend. Häufig fuhr ich mit dem 4.1er komplett am Limit. Deshalb klappen hier auch bestimmte Moves einfach besser als andere. Moves wie Culo, Kono oder Doppelmoves sind relativ kompliziert, wohingegen der starke Wind perfekt für Burner, Switch Konos und Shakas geeignet ist. Hier ein paar Bilder:
Rock-n-Rohwurst im neuen SURF-Magazin
In der August-Ausgabe des SURF-Magazins könnt ihr meinen Südfrankreich-Bericht lesen. Ich verbrachte den Winter in der Nähe von Marseille als Fremdsprachenassistent und hatte so die Möglichkeit, die Spots in der Gegend ausgiebig zu erkunden. Herausgekommen ist ein 12-Seiten langer Report. Also hin zum Kiosk und die neue SURF gekauft!
Interview auf espacewindsurf.net
Vor kurzem stellte mir Céline von espacewindsurf.net einige Fragen bezüglich meines Aufenthaltes in Südfrankreich. Dabei entstand ein umfangreicher Artikel, der davon berichtet, wie ich Studium, Windsurfen und Reisen verbinde. Außerdem stelle ich unsere beiden Frankreich-Videos vor, berichte über meine besten Sessions und über meine Windsurfanfänge. Lest HIER selbst. (Zur Not mit Hilfe einer Übersetzungssoftware)
Kreta
Derzeitig finden wir sehr gute Trainingsbedingungen in Palekastro vor. Meistgenutztes Segel ist das 4.5er. Langsam füllt sich der Spot, es bleibt aber immer entspannt, sowohl auf dem Wasser als auch an Land. Mehr Fotos und Video-Clips folgen. Klickt auf die Bilder, um sie in voller Größe anzusehen!
Lefkada – Competition
Etwas mehr Glück bei der Auslosung und besserer Wind während des Wettkampfs waren gute Voraussetzungen, um bei der EFPT in Lefkada endlich einmal etwas mehr zu zeigen und Heats zu gewinnen. Nach einer kompletten Double Elimination fand ich mich unter den Top 16 wieder. Dieses Platzierung brachte mir sogar etwas Preisgeld ein. Das Ergebnis geht vollkommen in Ordnung. Im ersten ersten Heat, den ich gegen einen Griechen fuhr, zeigte ich zwar nicht so viele saubere Moves, konnte aber auf Grund der höheren Diversität meiner Manöver gewinnen. Anschließend fuhr ich gegen den amtierenden Europameister Steven van Broeckhoven und verlor verdient. Meinen besten Heat hatte ich dann in der Double gegen den Engländer Drummond. Ich stand alle meine Moves und konnte auch unterschiedliche Manöver zeigen: Culo, Funnell, Shaka, Willy Skipper, Switch Chachoo und co. verholfen mir zum Sieg. Gegen Adrian Beholz in der nächsten Runde fuhr ich dann leider zu unkonstant. Julian Robinet schoss ein paar tolle Fotos während des Events. Hier einmal ein paar seiner Shots:
Wassershots
Heute ging es für den leicht verletzten Alex ins kühle, oder sagen wir, milde Nass. Der Wind war sehr stark und so benutzte ich später gar das 4.5er.
Lefkada
Nachdem wir uns nach der Absage des Efpt Events auf Kreta spontan dazu entschlossen haben an dem Contest auf Lefkada teilzunehmen, befinden wir uns nun auf selbiger Insel. Die Vegetation zeigt sich in sattem grün, das Wasser ist kristallblau. Morgens wird man gegen 8 Uhr von der Sonne geweckt und geht dann ersteinmal im Meer schwimmen. Man kann den Tag sehr entspannt beginnen, da der Wind in Vassiliki erst nachmittags einsetzt. So erkundeten wir heute den kleinen Hafenort und sitzen jetzt bei einem kühlen Frappé in einem gemütlichen Strandrestaurant. Von den politischen bzw. finanziellen Problemen Griechenlands ist hier auf den ersten Blick nichts zu bemerken. Wirft man allerdings einen genauen Blick auf den Zustand der Straßen und die Spritpreise (1,55 für Normalbenzin), so erkennt man, dass es, in der Tat, hinter der freundlichen Fassade der Touristenorte zu brodeln scheint.
Gestern waren wir auch mit ein paar namhaften englischen Windsurfern, wie Andy Chambers, Colin Dixon und Max Rowe auf dem Wasser und haben uns in den marginalen Windbedingungen gegenseitig gepusht. Hier ein paar Bilder:
Der Weg ist das Ziel
Die Reise hat begonnen. Auf dem Weg nach Griechenland legten wir die erste Pause am Gardasee ein, wo uns eine gute Ora erwartete. Der Südwind erreichte am Nachmittag gute 5 Windstärken. Auf dem Wasser und an Land war es dementsprechend voll. Das Surfen und das Leben am Gardasee stellen einen großen Kontrast zu dem dar, was die meisten nordeuropäischen Surfer an ihren Spots vorfinden. Dadurch, dass die Felsen fast bis ans Wasser heranreichen, drängeln sich unzählige Menschen und Autos auf dem beschränkten Platz zwischen Wasser und Land. Mein letzter Aufenthalt am Gardasee lag dann auch fast 15 Jahre zurück. Damals erschien mir der See um einiges größer. Das Reizende an der Gegend um den Gardasee ist vor allem das gute Wetter verbunden mit einem häufig sehr schönen Licht zum Fotografieren. Hier gibt es dann auch ein paar Shots von der Session:
Family Day
Da die Vorhersage am Sonntag für den heimischen Plauer See eher schlecht war, an der Ostsee jedoch gute fünf Windstärken angesagt waren, überzeugte ich meine Eltern mit mir und meiner Freundin an den Saaler Bodden zu fahren. Dort angekommen erwartete uns plötzlich ein starker Seenebel. Es hatte schon Wind und so riggten wir trotzdem auf. Nur eine halbe Stunde später verdrängte der Wind dann schließlich auch den Dunst und wir genossen einen herrlichen Windsurftag. Die Frauen waren mit 4.2 unterwegs, ich mit 4.5 und mein Vater mit 5.0. Hier ein paar Fotos geschossen von Julia:
German Freestyle Battle
Letztes Wochenende fand, dank spontaner Organisation, der wohl erste reine Freestyle-Contest in Deutschland statt, der vom Teilnehmerfeld gesehen auch als kleine Deutsche Meisterschaft im Freestyle angesehen werden könnte. Die Bedingungen auf dem Wasser waren sehr gut zum Freestylen. Das Wasser war komplett glatt und der Wind wehte für das 4.5er, wenn auch im unteren Bereich. Meine Heats liefen einigermaßen gut und es hat vor allem Spaß gemacht diesen Contest zu surfen. Am Ende landete ich auf Platz 4. Demnächst wird wohl auch ein Video über den Contest erscheinen. Hier die Ergebnisse:
1. Adrian Beholz ( F2/ Hot Sails)
2. Normen Günzlein (JP/ Neil Pryde)
3. Tilo Eber (JP/ Neil Pryde)
4. Mathias Genkel (RRD/RRD)
5. Max Droege (JP/ Neil Pryde)
5. Johannes Witte ( Naish/Naish)
5. Daniel Schenk ( Tabou/Vandal)
5. Tobias Schwarz ( Windflüchter / Naish)
Pic by Julian Robinet:
Eine Story zum Contest, geschrieben vom Gewinner des Events, Adrian Beholz, gibt es auf Windsurfers.de zu lesen.
Wieder in Deutschland
Seit zwei Tagen bin ich nun wieder in der Heimat. Auf dem Weg gen Norden machte ich noch einen kleinen Umweg an die Nordseeküste, um nach beinahe drei Wochen Flaute endlich einmal wieder zu surfen. Die Umstellung zu Frankreich war relativ schwer. Es ist um Einiges kälter und das Süßwasser des Katinger Watts ließ mein Brett sehr klein erscheinen. Auf dem Wasser war ich mit Alexander Zachen, von dem die Fotos sind:

Ein Tag in Beauduc
Sonne, Wind und Meer – mehr gibt’s nicht in Beauduc. Mehr braucht man aber auch nicht, um glücklich zu sein. Wer dem Alltagstrubel entfliehen will, ist in diesem kleinen verlassenen Hippiedorf inmitten der Camargue deshalb genau richtig. Der Strand ist allerdings nicht umsonst so verlassen: eine knappe Stunde übelste Buckelpiste sind der Preis für konstanten Wind und viel Platz.
Vor ungefähr zwei Wochen führte ich meinen belgischen Besuch, Rik und seine Freundin, genau an diesen Spot. Am Ende hatten wir einen perfekten Tag im Niemandsland. Rik’s Freundin filmte die Surfaction und, da ich noch ein paar Landschaftsaufnahmen hatte, entschied ich mich ein kleines Video zu schneiden. Später stieß dann noch Rik’s Kumpel Pieter dazu, der im Video ein paar Statements zum Surftag abgibt. Leider ist die Windsurf-Footage sehr verwackelt und mit einer verjährten Kamera gefilmt. Das Video gibt trotzdem die Stimmung des Spots sehr treffend wieder und dokumentiert einfach einen schönen Surftag:
A Day in Beauduc from Mathias Genkel on Vimeo.
























































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